Woher soll i wissen was i denk, bevor i hör‘ was i sag…

Winfried Frey mit seinem ersten Soloprogramm „Endlich Frey!“

Mitte 40, Familienvater, glücklicher Noch-Ehemann, schlägt sich Winfried Frey mit den Tücken des Alltags herum. Kinder groß, Hund tot und die Ehefrau dreht am Rad zwecks Klimakterium…
 
Aus der Frosch-Perspektive heraus setzt er sich mit Fragen auseinander wie: Ist jetzt die Lebensphase in der man sich endlich nicht mehr alles gefallen lässt? Braucht es einen Waschbrettbauch? Diät oder nicht Diät? Benötigt man zum S-Bahn-fahren die Hochschulreife? Was machen, wenn sich der Nachbar in alles einmischt? Wer reitet den Amtsschimmel?
 
Und geht das Leben jetzt erst richtig los? Fühlt Man(n) sich Endlich FREY? Sehen Sie selbst…

Interview mit Winfried Frey: "Blick auf die skurrile Nachbarschaft"

In seinem ersten Kabarettprogramm schlägt sich Winfried Frey mit den Tücken des Alltags herum.
Herr Frey, man sieht Sie im Fernsehen vom „Forsthaus Falkenau“ über den „Tatort“ bis zu „München 7“. Jetzt sind Sie mit Ihrem ersten Kabarettprogramm auf Tour. Sind Sie als Schauspieler nicht ausgelastet?
Hahaha, ja, Auslastung ist in unserem Beruf so eine Sache. Die meisten TV-Sachen, die laufen, sind schon vor langer Zeit gedreht worden, selbst „München 7“ ist bereits über ein Jahr her. Heuer liegt mein Schwerpunkt beim Kabarett und beim Theater. Mit einem Soloprogramm gehe ich schon seit etlichen Jahren schwanger, und jetzt ist’s endlich was geworden. Das „Endlich Frey!“ ist also gern auch doppeldeutig zu verstehen.
Worum geht’s in „Endlich Frey!“?
Es ist die Reflexion aus der Froschperspektive heraus, wie wenig frei man eigentlich im Alltag ist. Vom Kleinkrieg auf Ämtern angefangen über das ewige Thema Sport, Diät und gesunde Ernährung bis hin zu den „Übereinstimmungen“ zwischen Mann und Frau in einer langjährigen Beziehung.
Steht da eine Kunstfigur auf der Kabarettbühne – oder der reale Winfried Frey?
Bewusst habe ich mich gegen eine Kunstfigur entschieden. Allerdings ist der Winfried Frey, der da auf der Bühne steht, absolut mein alternatives Ego. Der traut sich in Situationen einfach mal mit der Brechstange zu reagieren, was ich privat nie machen würde. Er ist auch ein bisserl Donald Duck und tritt von einem Fettnapf in den anderen. Autobiografisches steckt natürlich auch drin. Meine Frau hat übrigens auch Texte beigetragen, gerade die, bei denen es um die Frauenthemen geht. Aber eines ist klar, wenn der Alter Ego auf der Bühne von seiner Frau spricht, dann ist das nicht die private Petra Frey.
Was war denn die größte Herausforderung beim Schreiben?
Puh, keine leichte Frage. Schon die Entscheidung der Richtung ist schwer. Geht man ins Politische, wird man sehr sarkastisch . . . Nach einigen Anläufen wurde mir klar, dass ich bis dato auf viele Dinge zurückblicken kann, wo ich beweisen konnte, was in mir steckt – als Schauspieler, Autor, Regisseur etc. Mit dem Kabarett erfülle ich mir meinen Wunsch, 90 bis 100 Minuten lang mit dem Publikum Spaß zu haben. Dem Alltag, in dem „endlich frey sein“ nicht funktioniert, zu entfliehen.
Haben Sie selber einen Favoriten im Programm?
Ich mag sie alle. Den Jogginghosen-Aff im Supermarkt, den Beamten im Bürgerbüro, die Ehefrau im Wechsel und die Nachbarin, die immer am Fenster klebt. Eigentlich alle Nachbarn. Der Bühnen-Frey hat schon eine sehr skurrile Nachbarschaft.
Sie sind auch einer der Autoren der BR-Serie „Dahoam ist dahoam“. Was reizt Sie an dieser Arbeit?
Als Dialog-Autor bei „Dahoam ist dahoam“ darf ich gestalterisch tätig sein, aus dem Hintergrund heraus. Das ist ein schöner Kontrast zum Rampenlicht. Ich bin dort auch regelmäßig als Dialog- und Set-Coach tätig und helfe meinen Kollegen, die Szenen zu erarbeiten. Es ist ein anderer Berufszweig, der mich sehr erfüllt. Im Kabarettprogramm wird der Schauspieler Frey übrigens nur zweimal kurz angekratzt. Eher böse sogar. Ansonsten habe ich absichtlich vermieden, meine Arbeit auf der Bühne zu karikieren.
Die Fragen stellte Anja Witzke vom Donaukurier, 21.10.2016.
Winfried Frey zu Gast in der BR-Abendschau
``Feinsinnig, ironisch und wenn es sein muss auch mal 'gschert'. Freys bayerischer Humor kam bestens an und wurde nach der Vorstellung reichlich beklatscht...``- Hallertau-Info (Oktober 2016)
``Der Bühnenprofi zündete mit seinem Programm ``Endlich FREY!`` ein kabarettistisches Feuerwerk der Extraklasse... Was Frey auszeichnet, er wurde nie politisch, doch was der Wortkünstler alles an Humor, Geist, Schlagfertigkeit und Witz in seinem Programm bot, war einfach klasse. Noch dazu stellte er seine schauspielerischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis, dass einige Damen im Publikum Tränen vergossen, weil sie so stark lachen mussten... - Die Besucher waren begeistert und verabschiedeten Frey erst nach zwei Zugaben mit tosendem Beifall und Jubelrufen.``- Donaukurier (September 2016)
``Der Mann hat einfach eine top Bühnenpräsenz, wusste zu reden, zu mimen und zu spielen und schaffte beim Großteil des Publikums einen hohen Wiedererkennungswert. Sein knapp zweistündiges Programm, das nie an Tempo verlor - den Reaktionen des Publikums zu entnehmen - wurde von Anfang bis Ende als durchwegs heitere Unterhaltung empfunden...``- Neuburger Rundschau (Oktober 2016)
``... die Lachmuskeln wurden überstrapaziert, das Zwerchfell vibrierte... das Publikum, meist weiblich, lachte lauthals über den vielseitigen feschen Bayern...``- GaP-LB (September 2016)
``... aufs Maul gefallen ist Winfried Frey nicht, dies stellte er eindrucksvoll unter Beweis... Sein komödiantisches Talent und seine Spielfreude, der Kontakt mit dem Publikum sowie seine Spontanität im Spiel, erzeugten bei vielen Besuchern ein Dauergrinsen.``- Hallertauer Zeitung (Oktober 2016)
Ausschnitte aus dem Programm als Video
Künstler-Booking Soloprogramm „Endlich Frey!“:

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