Theaterstück: Theo Berger Bruchstücke

Ein Psychogramm über den Ausbrecherkönig aus dem Donaumoos von Winfried Frey.
Erschienen im Stückgut Theater- und Musik-Verlag.

Inhalt:
Theo Berger bekannt und berüchtigt als Herzensbrecher, Einbrecher und später als Ausbrecherkönig, stammte aus dem Donaumoos bei Neuburg. Unter den Beinamen „Der schöne Theo“ und „Al Capone vom Donaumoos“ trieb er sein Unwesen in den 60er und 70er Jahren. Mit Lausbubenstreichen fing es an, dann knackte er Automaten, Autos und später auch Banken.
„Theo Berger – Bruchstücke“ behandelt das wilde Leben des Ausbrecherkönigs aus dem Donaumoos. Die Beziehung zu seiner Familie, zu seinen Frauen und Geliebten, bis hin zum Leben im Zuchthaus!
Es zeigt die Zerrissenheit seiner Mitmenschen, fasziniert vom Charme und der Coolness des Gauners. Einer aus dem Volk, der sich nix gefallen lässt und die Justiz zum Narren hält. Aber auch die Angst vor und um seine Person.
Im ersten Teil ist Theo nach einem Gefängnisausbruch auf der Flucht. Er findet Unterschlupf am Hof seiner Eltern im Donaumoos. Sein Vater missbilligt die Machenschaften seines Sohnes und hat die schrägen Blicke der Nachbarn, die ständigen Besuche der Polizei reichlich satt. Dennoch, Theo ist immerhin sein Sohn.
Trotz gebotener Vorsicht findet Theo immer Gelegenheit sich seinem Hobby „den Frauen“ zu widmen. Kein erotisches Abenteuer lässt er aus. Seine „Ex“- und Dauerfreundin hält ihm den Spiegel vor. Sie kommen einfach nicht voneinander los.
Stationen aus dem Gefängnisleben zeigt der zweite Teil des Stückes. Die Auseinandersetzung mit Justizvollzugsbeamten, Mithäftlingen und mit der Einsamkeit. Wie es Theo anstellt, Menschen für sich zu benutzen. Dabei ist sein einziges Ziel – die Flucht. Selbst vor einem Katz-und-Maus-Spiel mit der Gefängnispsychologin schreckt er nicht zurück. Doch die bricht ihn immer wieder auf und konfrontiert ihn mit seiner Vergangenheit und seinem verpfuschten Leben.

 

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