Theaterstück: Die keusche Hur

Theaterstück mit Gesang. Ein bayrisches Singspiel um 1890 von Fried von Brugg, alias Winfried Frey. Erschienen im Stückgut Theater- und Musik-Verlag.

Inhalt:
Mostbauer Rieder – Hausname Sattlbeppbauer – ist ein gutmütiger, aufgeschlossener und lebensfroher Mensch. Die weitgereisten Bettelmusikanten und auch der Wudy Sepp, ein Seher aus dem Frischwinkel, sind immer gern gesehene Gäste auf seinem Hof.
Gut vierzehn Jahre hat der Witwer seine Tochter alleine groß gezogen. Die blutjunge, tugendhafte Birgl ist dem reichen Bauernsohn Max versprochen. Beide lieben sich und sind glücklich.
Die Zeichen auf dem Sattelbepphof stünden so gut, würde sich da nicht eine seltsame Weissagung des Wudy erfüllen. Es geschieht ein Verbrechen, dem Schimpf und Schande in Form eines Haberfeldtreibens folgen. Wofür der Moorpaintner, ein Freund des Hauses und wohlhabender Saubauer, maßgeblich verantwortlich ist.
Als die Situation eskaliert und die Familie von einem zweiten Schicksalsschlag gebeutelt wird, scheint die Welt aus den Fugen.
Schließlich bleibt der jungen Birgl nichts anderes übrig, als ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

 

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